NSA scannt auch "World of Warcraft"
09
Dez
2013
Geschrieben von  News Anonymer Benutzer Geschrieben,  09-12-2013 20:59 09-12-2013 20:59 2937  Gelesen 2937 Gelesenblog_cat.png Magazin   0 Kommentare 0 Kommentare
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NSA scannt auch "World of Warcraft"

Kaum ein Tag vergeht ohne neue Erkenntnisse über die NSA. Dokumente von Whistleblower Edward Snowden zeigen nun: Der US-Geheimdienst scannt auch beliebte Online-Rollenspiele - auf teils kuriose Art.

 

Der US-Geheimdienst NSA und sein britisches Pendant GCHQ durchkämmen Presseberichten zufolge bei ihrer Suche nach Terrorverdächtigen auch Online-Rollenspiele wie "World of Warcraft" und "Second Life". Wie die "New York Times" und der "Guardian" unter Berufung auf Dokumente des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden berichteten, sind die Geheimdienste mit verdeckten Ermittlern in den virtuellen Welten präsent und sammeln Daten über andere Nutzer. Dutzende Millionen Menschen weltweit sind bei Online-Rollenspielen aktiv.

Den Berichten zufolge befürchtet die NSA, dass Terroristen die Computerspiele dazu nutzen, Nachrichten und Geld auszutauschen. Geheimdienstmitarbeiter hätten daher selbst Rollenspielcharaktere wie Elfen oder Gnome erstellt, um verdächtige Figuren auszuspähen und Informanten zu rekrutieren. Die Dienste sollen außerdem massenweise Daten zu Chat-Kommunikationen und Finanztransaktionen abgesaugt haben. Unklar war, wie genau die NSA auf die Computerspiel-Daten zugreifen konnte.

Auch CIA- und FBI-Agenten "spielen" mit

Laut der "New York Times" sollen sich die Geheimdienste unter anderem Zugang zum Netzwerk der Spielekonsole Xbox des Technologieunternehmens Microsoft verschafft haben. Neben der NSA und dem GCHQ sollen sich auch Agenten des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, der US-Bundespolizei FBI und des US-Verteidigungsministeriums in den Fantasiewelten tummeln. Damit sich die verschiedenen Geheimdienste nicht in die Quere kommen, habe sogar eine Koordinierungsstelle eingerichtet werden müssen, schrieb die "New York Times".

Die Überwachung von Online-Spielen ist aber offenbar nicht von Erfolg gekrönt: Nach Angaben der Zeitungen sind Geheimdienstvertretern und Experten keine konkreten Terrorplanungen bekannt, die auf diese Weise durchkreuzt worden sind.

(Quelle: N24.de


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